Länger Durchhalten! Kampf dem inneren Schweinehund!


Häufig wird beim Training die Frage gestellt:
„Trainer, wie kann ich beim (Sport meiner Wahl) länger durchhalten?“

Dabei ist erst einmal zu klären, was genau gemeint ist. Denn nicht jeder definiert „Durchhalten“ gleich.

Die einen wollen beispielsweise beim Laufen nicht schon nach 500m ins Sauerstoffzelt, den anderen geht beim Workout mental schnell „die Puste aus“. Wiederum andere können sich gar nicht erst aufraffen, oder brechen die körperliche Ertüchtigung ab, sobald es unbequem wird.

Die häufigsten Fehler, die sie alle dabei machen sind:
  1. Zu schnell anfangen
    Ob nun voller Tatendrang nach Silvester, mit einem Haufen guter Vorsätze, oder weil’s grade so viel Spaß macht, oder weil man „overpaced“… wer zu schnell zu viel von sich und seinem Körper verlangt, bekommt schnell die Quittung dafür. Der Körper reagiert mit Mattheit, Abgeschlagenheit, Überbelastung… das Training macht keinen Spaß mehr und wird abgebrochen.
  2. Falsches Equipment
    Ob nun beim Laufen, Fahrradfahren, Klettern oder beim Kampfsport: Equipment ist das A und O und soll uns nicht nur beim Sport unterstützen, sondern vor Verletzungen bewahren. Schutzkleidung heißt nicht ohne Grund so, wird aber meistens falsch verstanden. Der Helm drückt, die Schoner sind eng, das sieht uncool aus… also weg damit. Wer es dann aber erst meint mit seinen Tätigkeiten, wird schnell merken wofür unser Equipment produziert wurde. Mangelnde Qualität tut am Ende noch ihr übriges. Daher sollte es im eigenen Interesse liegen, sich und seinen Körper mit anständigem Equipment zu schützen.
    Knockdown hat für unterschiedlichste Sportarten eine Sammlung von hochwertigem Equipment zusammengestellt, sodass du nicht lange suchen musst! 😉
  3. Zu viel Ehrgeiz & falsches Training
    Der typische Anfängerfehler ist das zu schnelle Loslaufen. Das zu schnell zu viel wollen. Nach einer Studie der Sporthochschule Köln sind 80 Prozent der deutschen Läufer zu schnell unterwegs. Aber auch in anderen Sportarten sollte man es am Anfang ruhig angehen lassen. Das richtige Tempo und die richtige Intensität sind wichtige Voraussetzungen für ein effektives Training. Wichtige gesundheitliche Auswirkungen auf den Körper, wie Blutdrucksenkung, Normalisierung der Blutfettwerte (Cholesterin), Immunstärkung usw. sind an ein lockeres und vorausschauendes Training gebunden. Für die, die mehr Leistung und Power wollen, stellt ein Trainer den korrekten Trainingsplan auf. Wer nach einem fremden und für sich falschen Plan trainiert, provoziert eventuell Verletzungen aufgrund von Überbelastung.
  4. Zu wenig Trinken
    Für kurze Distanzen und kurze Einheiten reichen in der Regel die körpereigenen Wasserreserven aus. Diese müssen dann erst nach dem Training aufgefüllt werden. Je intensiver und länger das Training, desto wichtiger wird aber der zwischenzeitliche Ausgleich. Wichtig dabei: Immer wieder kleinere Trinkpausen einlegen! Wer zu viel auf einmal in sich hineinschüttet, riskiert Muskelkrämpfe, Schwindel oder sogar Übelkeit.
  5. Kein Warm Up
    Das Training geht los. Trainer trifft auf Schüler. „Aufwärmen!“ schallt es durch die Halle / über den Platz… „ICH BIN WARM!“ ertönt das Echo vom Gegenüber. Diese Situation kennen wohl viele. Und viele waren selbst schon mindestens einmal in der Situation, kalt ins Training zu starten. Dabei kann ein Kaltstart gefährlich sein! Kalte Muskeln reißen leichter, Gelenke schmerzen, das Workout fällt schwerer. Nach 10 bis 15 Minuten spürt jeder pflichtbewusste Sportler, wie das Training plötzlich leichter fällt, Bewegungen besser ablaufen und der Kopf freier ist. Leichte Gymnastikübungen und ein lockeres Stretching reichen je nach Sportart schon und bereiten den Körper auf die Belastung vor.
  6. Übergewicht
    Für Übergewichtige ist Bewegung die beste Problemlösung überhaupt. Sie sind aber gut beraten, erst einmal mit leichter Bewegung anzufangen. Schwimmen schont dabei die Gelenke und sorgt obendrein auch noch für eine Entlastung des Körpers. Gehen oder Walken als nächste Schritte gewöhnen den Körper langsam an die Belastung. Leichte Eigengewicht Workouts in Folge stärken die Muskulatur. Um eine Überforderung des Bewegungsapparates zu vermeiden ist es ratsam, einen Trainer zur Rate zu ziehen. Die maximal mögliche Belastung kann somit individuell eingehalten und überprüft werden.
  7. Keine Regelmäßigkeit
    Viele Sportler powern in der einen Woche einfach drauflos, faulenzen in der nächsten, vergessen das Training in der dritten…und wundern sich dann, wenn sie wieder voll durchstarten wollen, warum sie gefühlt bei Null anfangen. Kondition und Gewicht reagieren als erstes auf die Art, wie wir mit unserem Körper umgehen. Verbesserungen der Leistungsfähigkeit stellen sich nur ein, wenn man genug investiert! Eine Regelmäßigkeit ist dabei genauso wichtig, wie das anständige Auf- & Abwärmen.
    Ein Nebeneffekt des unregelmäßigen Trainings ist die mentale Belastung. Ziele werden nicht erreicht, das Trainingspensum nicht eingehalten. Wo Sport motivieren soll, wird er schon in der reinen Vorstellung zur nervlichen Belastung.

Für die Sportplanung ist es absolut wichtig, sich Zeit nu nehmen.

Herauszufinden, wie Körper und Kopf auf das Training reagieren. Und immer dran denken: Sport dient der Freizeit und der Erholung! Nicht zu sehr unter Druck setzen!

Motivations-Tipp:
Kauft euch funktionelle Sportkleidung, sowie anständiges Equipment. Damit fühlt ihr euch nicht nur unterwegs um einiges sportlicher, sondern seid auch optimal geschützt.

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Coaching

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