Wie viele Mahlzeiten am Tag?


Um Leistung zu bringen braucht der Körper Energie.

Wieviel Energie gebraucht wird, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich und hängt von vielen Faktoren ab. Geschlecht, Alter, Größe, Gewicht, Aktivität, um nur einige zu nennen.

Diese Energie baucht der Körper über den Tag verteilt. Aber nicht auf einmal.

Wann wir wie viel Energie benötigen, ist genauso unterschiedlich wie es die Menschen selbst sind.

Typischerweise gibt es Frühstück, Mittagessen und Abendessen.

Spätestens seit Tolkiens „Herr der Ringe“ und der Bekanntschaft mit dem ein oder anderen Hobbit wissen wir aber auch, dass manche Völker auch gewisse Zwischenmahzeiten pflegen. Mit dem zweiten Frühstück, 11Uhr-Imbiss, Tee-Zeit und dem Nachtmahl bringen es die kurzen Gefährten auf stolze sieben Mahlzeiten. Was wie ein Rezept für einen Übergewichts-Wettkampf klingt, ist bei entsprechender Aktivität durchaus sinnvoll.

Wer sich wie ein Hobbit viel an der frischen Luft bewegt, meilenweit wandert und regelmäßig gegen Orks und andere Schergen des Bösen kämpft, hat entsprechenden Kalorienbedarf.

Betrachtet man übrigens den Speiseplan von Mittelerde mal genauer, könnte man sich hier durchaus ein Beispiel nehmen! Hobbits essen besonders gerne Pilze und so ziemlich alles, was in den Gärten und Wäldern des Auenlands gedeiht. Obst, Gemüse und Kräuter in Hülle und Fülle, selbstgefangene Forellen, selbst gejagtes Wild. Dazu selbstgebrautes Bier und Wein. Diese Art von Regionalität hat auch in der realen Welt mittlerweile einen wachsenden Stellenwert.

Ob man sich nun also eher an Bilbo und seinen Freunden orientieren sollte, oder doch lieber nur drei Mahlzeiten am Tag zu sich nimmt, hängt auch vom individuellen Tagesgeschehen ab. Je nach Bedarf sollte ein Ernährungsplan dann also auch einmal kurzfristig überdacht werden.

Ich will abnehmen. Wie oft soll ich essen?

Wer abnehmen will, muss kurzzeitig die Energiezuvor in Form von Kalorien reduzieren. Wer weniger Energie zuführt, als er verbrennt, nimmt ab. Eine einfache Rechnung. Dennoch braucht der Körper Nährstoffe und Energie, damit er sich nicht selbst verzehrt. Schwindet die Muskulatur wegen falscher Diätformen, geraten wir in einen Teufelskreis, aus dem so schnell kein Entrinnen ist.

Der Vorteil, die Gesamtmenge der Tages-Gesamtkalorien auf mehrere kleinere Mahlzeiten zu verteilen liegt darin, dass dem Körper über den Tag verteilt regelmäßig Energie zugeführt wird. Es wurde wissenschaftlich erwiesen, dass häufigere Einnahme von Mahlzeiten die Verdauung von Proteinen und die Verfügbarkeit von Aminosäuren ausgleicht.
Dadurch tritt weniger Muskelkatabolismus im Vergleich zu längeren Abständen von Nahrungsaufnahme auf. Ebenso kann das Auftreten von Heißhungerattacken vermindert werden, wenn man in regelmäßigen Abständen wieder isst.

Aber Vorsicht: Menschen, die drei Mahlzeiten pro Tag gewöhnt sind, sind auch an entsprechende Portionsgrößen gewöhnt. Ebenso verhält es sich mit denen, die fünf oder mehr Mahlzeiten pro Tag verspeisen. Ändert man nun plötzlich seine Gewohnheiten, wird der Körper kaum hinterher kommen. Wer sonst drei Mahlzeiten zu sich nimmt und auf fünf Mahlzeiten aufstockt, wird unweigerlich zu große Portionen essen. Für Abnehm-Ziele eher kontraproduktiv. Ebenso problematisch ist es andersrum. Jemand, dessen Magen eine regelmäßige Füllung gewöhnt ist, wird bei nur drei Mahlzeiten zukünftig der Hunger plagen.

Drei Mahlzeiten täglich haben den Vorteil, dass in den Stunden ohne Nahrungszufuhr der Insulinspiegel sinkt, so dass der Körper Fett abbauen kann. Ein hoher Insulinspiegel im Blut hemmt die Fettverbrennung.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt fünf Mahlzeiten pro Tag.

Zwischen den Mahlzeiten ist damit das Hungergefühl nicht so groß und die Energie reicht bis zur nächsten Mahlzeit. Damit hat der Körper keinen Grund, Energiereserven in Form von Fett zu bunkern. Bei den Zwischenmahlzeiten sollte allerdings kein „Süßkram“ auf der Speisekarte stehen. Eine bessere Wahl ist hier Obst und Gemüse.

Auch bei Übergewicht kann es sinnvoll sein, vier bis fünf kleinere Mahlzeiten zu sich zu nehmen. Regelmäßiges Essen verhindert Heißhungerattacken. Diese werden durch den Abfall des Blutzuckerspiegels ausgelöst.

Wer nun häufiger kleinere Mahlzeiten isst, vermeidet eine starke Insulinausschüttung nach dem Essen. Man hat dafür aber häufiger am Tag kleinere Ausschüttungen.

Wie Hobbits – und andere Helden! – sollte man essen, wenn man hungrig ist. Allerdings sollten wir uns in der heutigen Zeit, bei allerhand Reizüberflutung durch Massenangeot und -konsum, ernsthaft überlegen, ob wir wirklich jedem Verlangen nachgehen müssen.

Ist es Hunger, oder eher nur Appetit?

Und steckt hinter dem Appetit nicht etwa doch eher Langeweile, Stress oder Frust?

Es ist alles erlaubt – im richtigen Maß. Fast Food und Süßes sollte die Ausnahme sein und als das angesehen werden, was es ursprünglich war: eine Belohnung. Etwas Besonderes. Nichts Alltägliches.

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